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Dr. Christian Schuberth - Ordination am Rochusmarkt - Eisenmangeltherapie

Eisenmangeltherapie

Der Behandlung von PatientInnen mit Eisenmangelsyndromen widmen wir seit vielen Jahren besonderes Augenmerk in unserer Ordination. Zirka 30% der Bevölkerung sind davon betroffen und werden oftmals nicht ausreichende beraten und versorgt, daher ist es uns ein besonderes Anliegen diesen Menschen zu helfen.

SYMPTOME DES ZENTRALEN NERVENSYSTEMS

  • Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Erschöpfung
  • Konzentrationsstörungen
  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Gedrückte Stimmungslage

SYMPTOME VON HAUT UND HAAREN

  • Haarausfall, stumpfes Haar
  • Brüchige Fingernägel
  • Eingerissene Mundwinkel („Mundecken“)

ALLGEMEINE SYMPTOME

  • Höhere Infektanfälligkeit
  • Kälteempfindlichkeit

SYMPTOME BEI LEISTUNGSSPORTLERN

  • Reduzierte Ausdauerleistung
  • Unerklärlicher Leistungsknick
  • Kurzatmigkeit, rasche Ermüdung bei sportlicher Betätigung

SONSTIGE SYMPTOME

  • Syndrom der unruhigen Beine – Restless Legs Syndrome
  • Aufmerksamkeitsstörung und Hyperaktivität bei Kindern und Jugendlichen
  • Wochenbettdepression bei Frauen kurz nach der Geburt

Ist der Eisenmangel schon so weit fortgeschritten, dass er zu einer Anämie (Blutarmut) geführt
hat, können sich noch weitere Symptome einstellen:

  • Herzklopfen
  • Atemnot schon bei leichter Anstrengung
  • Blasse Haut und Schleimhäute

THERAPIEMÖGLICHKEITEN

Es ist uns wichtig in erster Linie die Symptome der PatientInnen, die zu uns kommen, zu behandeln. Da das Hauptsymptom Müdigkeit auch andere Ursachen haben kann, sind wir bemüht, auch diese von Anfang an im Auge zu haben, um nicht nur die Werte im Labor, sondern vor allem Ihre Beschwerden zu verbessern! Sollte sich also herausstellen, dass sie zwar niedrige Eisenwerte haben, diese jedoch nicht oder zumindest nicht alleine für Ihre Symptome verantwortlich sind, werden wir trotzdem versuchen sie bestmöglich zu therapieren.

Zur Behebung eines Eisenmangels gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:

  • Orale Therapie (Tabletten, Pulver, Säfte, Ernährungsumstellung)
  • Infusionstherapie

Prinzipiell haben beide Behandlungsmethoden Vor- und Nachteile.

Welche Behandlung die Richtige für Sie ist, muss individuell geklärt werden. Dazu bedarf es eines Anamnesegespräches mit einem erfahrenen Eisenspezialisten, der Sie umfassend beraten und auch therapieren kann.

Vor einer Behandlung ist es ebenso wichtig, eventuelle Kontraindikationen aus zu schließen, denn eine Eisensubstitution im falschen Moment wäre kontraproduktiv.

Eisen ist eines der Schlüssel Elemente im menschlichen Spurenelementstatus. Jedoch ist es nicht das einzig wichtige und braucht oftmals weiter Vitamine und Spurenelemente um seine Funktion im Stoffwechsel optimal wahrnehmen zu können. Erstaunlicherweise ist die alleineige Eisengabe in einem hohen Prozentsatz eine sehr erfolgreiche Therapie. In manchen Fällen wird es jedoch komplizierter und es müssen ebendiese oben erwähnten Mikronährstoffe mitberücksichtigt werden. In dem Fall setzen wir das gesamte Wissen der Orthomolekulartherapie für Sie ein. Schließlich müssen natürlich auch der allgemeine Fitnesslevel aber auch die Hormone mitberücksichtigt werden. Aber dazu mehr in unserem Gesundheitsraum.

Wir unterstützen Sie in folgenden Bereichen

Eisenmangeltherapie

Allgemeinmedizin

Moderne FX Mayr Medizin

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Neben den allgemein bekannten Symptomen wie Müdigkeit, offene Mundwinkel und Haarausfall gibt es eine Reihe von Symptomen, die ebenfalls durch ein Eisendefizit verursacht sein können aber wenig bekannt sind. Dazu gehören verminderte kognitive Fähigkeiten, Restless-Leg-Syndrom (unruhige Beine), Depressionen, Kopfschmerzen, Herzstolpern und noch einige mehr.

Eisen ist wichtiger Bestandteil mehrerer Enzymkomplexe der Atmungskette. Die Atmungskette passiert in den Mitochondrien, den „Kraftwerken“ der Zelle und ist der Ort der ATP – Bildung – dem Treibstoff des Körpers. Ohne ATP keine Energie! Sportler mit einem unzureichenden Eisenstatus sind im Wettkampf daher auch nicht konkurrenzfähig.

Zu einem Eisenmangel kommt es immer dann, wenn das Gleichgewicht aus Eisenzufuhr (Nahrung) und Eisenresorption (Dünndarm) auf der einen Seite sowie Eisenverbrauch bzw. Eisenverlust auf der anderen Seite gestört ist. Dafür gibt es viele Ursachen. Häufig kommt es zu einer zu geringen Zufuhr über die Nahrung kombiniert mit einer erhöhten Ausscheidung z.B. durch eine verlängerte oder verstärkte Regelblutung begründet. So kommt es über Wochen bis Monate zu einem langsamen Aufbrauchen der Eisenspeicher im Körper bis hin zur Eisenmangelanämie, also Blutarmut. Spätesten dann merken die meisten Patienten, dass etwas nicht in Ordnung ist. Weitere Ursachen wären Situationen erhöhten Eisenbedarfs wie z.B. Wachstum, Schwangerschaft, chronisch entzündliche Erkrankungen, Blutungen im Magen-Darm-Trakt, chronische Niereninsuffizienz, Leistungssport und noch einige mehr.

Der menschliche Dünndarm kann über die Nahrung Eisen aufnehmen. Trotz spezieller Eisenpräparate liegt die maximale tägliche Eisenresorbtion bei ca 2-5 mg. Alleine über die Abschilferung von Haut und Schleimhautzellen gehen täglich wieder 1-2mg Eisen verloren. Besonders Blutverlust, bemerkt oder unbemerkt, (2ml Blut enthalten ca 1mg Eisen) führt rasch zu einem Defizit in der Eisenbilanz. Mittels einer Infusion können unabhängig von der Resorbtionsfähigkeit des Darmes bis zu 1000mg Eisen über die Venen appliziert werden. Somit spürt der Patient/die Patientin sofort die Wirkung des Eisens und es kann geklärt werden ob der Eisenmangel die alleinige Ursache für die Symptome war oder ob noch andere Probleme bestehen. Bei alleiniger oraler Eisensubstitution muss man Monate rechnen bis es zu einer ausreichenden Substitution kommt. Bis dahin ist der Effekt des Eisens oft „verwaschen“ und weder für Arzt noch für PatientIn klar zu zu ordnen.

Die Zellen der Haarwurzel, aus denen die Haare gebildet werden unterliegen einer hohen Teilungsrate. Dies bedeutet einen hohen Energieverbrauch und somit Eisenbedarf. Da der menschliche Körper das Haarwachstum anderen wichtigeren Körperfunktionen unterordnet, wird ein Eisenmangel hier zuerst sichtbar, während anderen Körperfunktionen noch ausreichend Eisen zur Verfügung steht. Eisen wird sozusagen für lebenswichtige Funktionen vorbehalten.

Es gibt Situationen, in denen Eisentabletten nicht ausreichen um den Eisenspiegel im Körper wesentlich zu erhöhen, selbst, wenn sie über lange Zeit eingenommen werden. Die Ursache dafür ist die limitierte Aufnahmefähigkeit des Dünndarmes, die auch durch spezielle Tabletten nicht wesentlich erhöht werden kann. Dieses Problem kann über die intravenöse Eisenapplikation umgangen werden.

Studien haben gezeigt, dass die orale Eisensubstitution das Darmmikrobiom maßgeblich verändern und Entzündungsprozesse verstärken kann. Da bei Patienten mit chronischen Darmerkrankungen die Resorption im Darm zusätzlich meist vermindert ist, ist für diese Patienten die Zufuhr von Eisen über eine Infusion die Therapie der ersten Wahl.

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